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FAQ - häufig gestellte Fragen

Was kann ich mir unter "Wissensberatung" konkret vorstellen?

"Wissensberatung" fokussiert auf Ihren Wunsch, in Ihrem Unternehmen die Prozesse, Aufgaben und Methoden von Wissensmanagement- und Erfahrungsmanagement einzuführen und umzusetzen.

Hierbei geht es im ersten Schritt um die Analyse des Wechselspiels Ihrer aktuellen organisationalen Strukturen und Prozesse auf der einen Seite und die Fähigkeiten, Fertigkeiten und Möglichkeiten Ihrer Mitarbeitenden unter Berücksichtigung Ihrer Unternehmenskultur auf der anderen Seite. Diese Analyse ist Basis für die Ableitung Ihrer unternehmensbezogenen wissenstrategischen Zielformulierungen ("Wissensstrategie"), Ihrer unternehmensbezogenen Möglichkeiten und Optimierungen, "Wissen und Erfahrungswissen" zu sichern und stetig und nachhaltig Ihre eigene "Wissensscorecard" in Ihr Unternehmen zu integrieren.

Mein Beratungsansatz orientiert sich dabei an den wissenschaftlich fundierten Herangehensweisen aus der Organisationsforschung und - entwicklung. Ich richte mich an den Prinzipien einer systemischen Prozessberatung und Prozessbegleitung hinsichtlich der Ablaufstruktur aus. Systemisch bedeutet hierbei, dass wir sämtliche Einflussfaktoren, die eine Rolle in Ihrem Wissensmanagement spielen, berücksichtigen. Der Vorteil eines systemischen Verfahrens ist, dass Sie analog der Funktionsweise eines Mobiles, offenkundige sowie hintergründige Zusammenhänge erkennen können und die Handlungsmöglichkeiten mit der größten Wirkung identifizieren und gegebenenfalls optimieren können.

Die folgende Infografik dient Ihrem Verständnis unseres Beratungsprozesses.



Das dürfen Sie konkret in der Umsetzung erwarten:

  • Im Erstkontakt schildern Sie Ihr konkretes Anliegen und wir schauen, ob und wie wir zusammenpassen könnten. Das bedeutet, welche Kompetenzen ich zusätzlich aus meinem Netzwerk einbringen kann, um Sie in Ihrer Klärung bestmöglich begleiten zu können. Wir klären im Erstkontakt auch, welche Formate (Beratung, Training oder Coaching) für Ihr Anliegen sinnstiftend sind.
  • Sobald wir einen Kontrakt eingegangen sind, starten wir den Lösungsprozess. Hierzu beraten und begleiten wir Sie in der Analyse Ihrer aktuellen Ausgangslage. Sie formulieren Ihre Ziele, was Sie gerne mit einem Wissensmanagement erreichen möchten.
  • Auf Basis der Erkenntnisse Ihrer Ausgangslage und Ihrer definierten Zielrichtung, entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen Ihre Möglichkeiten und Maßnahmen zur Erreichung Ihrer Ziele. Sie erhalten dazu konkrete Prozessarchitekturen mit entsprechenden Handlungsformaten.
  • Je nachdem, welche Form der Unterstützung Sie wünschen, begleiten wir Sie in der Umsetzung Ihrer entwickelten Maßnahmen und reflektieren mit Ihnen gemeinsam die Effektivität der Handlungen.
  • Wo es angebracht scheint, erhalten Sie von uns Lösungsvorschläge, wie Sie schnellstmöglich zu Ihrer Zielerreichung kommen können. Grundsätzlich ist jedoch meine Ausrichtung, eine "Hilfe zur Selbsthilfe" zu geben. Das heisst, Sie entwickeln Ihre eigenen für Sie passgenauen Lösungen und erhalten Impulse, die Ihnen zu Ihrer Klärung dienen.
  • Wiederholte Controlling-Einheiten sichern immer wieder die Stimmigkeit der eingeschlagenen Richtung.
  • Wir legen in unserem Tun und Handeln Wert darauf, dass Sie nachhaltig Ihre Zukunftsfähigkeit mit einem soliden für Ihr Unternehmen passendes "Wissensmanagement" stärken.
  • Wir fokussieren vor allem auf die Qualität der Interaktionen zwischen den einzelnen Personen. Unser Ansatz ist es, dass vor allem der im "Wissensmanagement" tragende zukunftsorientierte Aspekt des "Wissenstransfer" in den Mittelpunkt der unternehmerischen Aufmerksamkeit rückt.

Für diese Unternehmen sind wir aufgrund unserer Manpower und Kompetenzpower gerüstet:

Wir sind vor allem für Klein- und Mittelständische Unternehmen gerüstet, die ihren Hauptsitz in Deutschland haben.

Was genau verstehen Sie unter "Wissenscoaching"?

Ich adressiere mit dem Format des "Wissenscoaching" vor allem Manager, Führungskräfte und projektleitende Personen, die in ihrem unternehmerischen Alltag feststellen, dass Kommunikationsprozesse zwischen Teammitgliedern und zwischen Abteilungen gestört sind. Aus wissenschaftlicher Forschung und meiner persönlichen Erfahrung heraus, stelle ich fest, dass es für einen Wissenstransfer absolut grundlegend ist, dass vor allem die Bereitschaft zur Kommunikation und damit zur Wissensteilung zwischen den einzelnen Personen vorhanden ist. Sowohl Manager, Führungskräfte als auch Projektleitende Personen können maßgeblich durch ihre eigenes Führungsverhalten dazu beitragen, dass diese Bereitschaft gefördert wird.

Im "Wissenscoaching", wie es IMINA lebt, geht es darum, dass Führungskräfte und Projektleitende Personen von einem Coach in einem vertrauensvollen Vier-Augen-Kontakt in ihrer persönlichen Reflexions- und Klärungsarbeit begleitet werden. Dieser Kontakt ist ein systemisches Coachingverfahren, welches vom Coach in einer wertungsfreien, klientenzentrierten und ressourcenorientierten Haltung gestaltet wird. Konkret bedeutet dies, dass der Coach in fragender, nichtdirektiver Handlungsweise dem Coachee (die Führungskraft) klärende Impulse anbietet, so dass der Coachee sein höchstpersönliches Thema bearbeiten kann.

Der thematische Rahmen wird durch eine "Wissenstransfer-Orientierung" vorgegeben, innerhalb dessen der Coachee (=die Führungskraft bzw. die Projektleitende Person) sein konkretes Anliegen benennt. Meine Erfahrung zeigt, dass die zu klärenden Anliegen in der Regel aus wahrgenommenen Barrieren im Wissenstransfer und im hinderlichen Kommunikationsverhalten zwischen einzelnen Teammitgliedern resultieren.

In einer Systemaufstellung erfasst der Coachee die einwirkenden Faktoren auf sein Anliegen und erkennt erste Wirkungszusammenhänge. Aus dieser Erkenntnis heraus, formuliert der Coachee sein höchstpersönliches Veränderungsziel. Mit fragender und methodischer Unterstützung durch den Coach, erkennt und reflektiert der Coachee seine vorhandenen Ressourcen und leitet aus diesen seine Möglichkeiten ab, wie er sein persönliches Ziel erreichen kann. Zur Sicherstellung der nachhaltigen Umsetzung der vom Coachee entwickelten Handlungsschritte im Führungsalltag gibt der Coach entsprechende Ankerungsimpulse. In zuvor vereinbarten regelmäßigen Nachsorgeterminen, begleitet der Coach den Coachee in dessen persönlicher Umsetzung seiner Maßnahmen in seinem Führungsalltag.

Die folgende Infografik verdeutlicht die Ablaufstruktur der einzelnen Phasen im Wissenscoaching.

Die Qualität der IMINA-Wissenscoaches

"Coaching" ist eine ungeschützte Tätigkeitsbezeichnung. Aus diesem Grund finden Sie hier unsere Ausrichtung.

Coaching richtet sich an Personen, die grundsätzlich psychisch gesund sind und in der Regel handlungsfähig sind.
Der Erstkontakt mit dem Coachee dient der Klärung, inwiefern "Coaching" das für ihn passende Hilfsverfahren ist, sein Anliegen zu klären. Gegebenenfalls wird in dieser Erstbegegnung die Empfehlung für andere Hilfsformate ausgesprochen.

Die IMINA-Wissenscoaches sind zertifizierte (Business) Coaches mit psychologischer, pädagogischer und/oder beratungswissenschaftlicher Bildung. In diesen Aus- oder Weiterbildungen sind psychologische Prozesse, Theorien und Anwendungen Lehr- und Praxisinhalte. Sie sind jedoch kein Ausdruck für eine psychotherapeutische Bildung und Anerkennung nach dem Heilpraktikergesetz.

Wir folgen diesen Prinzipien:

  • Wir orientieren uns ausschließlich an der Person des Ratsuchenden/Coachees.
  • Wir unterstützen ihn verantwortungsvoll, sein Anliegen und sein Ziel zu erreichen.
  • Wir gehen respektvoll und wertschätzend mit unserem Gegenüber um.
  • Wir gestalten den Coachingprozess und überlassen dem Klienten seine Ziel- und Ergebnisverantwortung. Es ist seine Welt.
  • Wir bieten dem Klienten einen geschützten Raum, in dem er sein Thema klären kann.
  • Wir verpflichten uns zur Transparenz im Coachingprozess und zur Verschwiegenheit ausserhalb der Coaching-Begegnung.
  • Wir sorgen für unsere stetige eigene Fortbildung und Weiterentwicklung.

Unsere Gesprächs- und Handlungsausrichtung fusst auf der Klientenzentrierten Gesprächstherapie nach Carl Rogers, der lösungs- und ressourcenorientierten Beratung nach Günter Bamberger, der Verhaltenskognitiven Therapie nach Albert Ellis und der Kurzzeittherapie nach Steve de Shazer und Insoo Kim Berg.

Unsere methodischen Impulse kommen aus der Managementlehre, der Motivationspsychologie, der Positiven Psychologie, der Lernpsychologie, der Synergetik, der Systemlehre, der Organisationsentwicklung, den Kommunikationswissenschaften und den Neurowissenschaften.

Für die spezielle Orientierung an den Rahmenbedingungen für gelingende Wissensmanagement-Aktivitäten sind im "Wissenscoaching" die methodischen Impulse mit Reflexionstools aus der Wissensmanagementlehre angereichert.

Was ist dann "Wissensmoderation"?

In der "Wissensmoderation" im Sinne der Herangehensweise von IMINA geht es darum, den Austauschprozess und die grundlegende Interaktion zwischen wissenstragender Person und wissensempfangender Person hinsichtlich der zuvor formulierten strategischen Wissensziele und notwendigen Wissensinhalte zu moderieren.

Eine "Wissensmoderation" ist immer dann sinnvoll, wenn es konkret um den Zugang zum Erfahrungswissen einer Person geht. In der Regel ist dieses Erfahrungswissen für einen selbst sehr schwer zugänglich, weil es eher unbewusst angewendet wird.

Der "Wissensmoderator" unterstützt durch gezielte Frageformulierungen und Steuerung des Austauschprozesses die Hebung des aufgabenbezogenen praktischen Erfahrungswissens. Gleichzeitig sorgt er auch dafür, dass die wissensnehmende Person Rahmenbedingungen hat, dieses spezielle Erfahrungswissen zu empfangen, aufzunehmen und zu verarbeiten.

In der Infografik sehen Sie die möglichen Settings, in denen die "Wissensmoderation" nach IMINA stattfindet:

Der "Wissensmoderator" handelt als neutrale prozesssteuernde Person. In Abhängigkeit der aus den strategischen Wissenszielen heraus vereinbarten Wissensmanagementaktivitäten, gestaltet der IMINA "Wissensmoderator" die Rahmenbedingungen des "Wissenstransfer-Settings".

Während des Wissenstransfers bzw. der Wissensteilung sorgt er dafür, dass das übertragene Wissen auch nachhaltig aufbereitet wird. Somit kann es für andere Personen, die nicht unmittelbar im Wissenstransfer-Setting anwesend sind, zumindest als aufgaben- und arbeitsprozessbezogene Information abrufbar zur Verfügung stehen.

Eine Frage noch... was ist "Wissenstraining"?

Die Trainings der IMINA-Akademie fokussieren generell auf die Kompetenzbildung der teilnehmenden Personen hinsichtlich ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten, das Richtige am richtigen Ort zur richtigen Zeit mit dem erwünschten Ergebnis zu tun. Voraussetzung für die Bildung von Kompetenzen ist, dass die teilnehmenden Personen sowohl fachliches als auch methodisches Wissen erlangen (=theoretische Basis) und dieses in wiederholten Trainingseinheiten ständig anwenden, reflektieren, verändern, wieder anwenden und im Laufe der Zeit verinnerlichen. Hierzu werden didaktische und lernpsychologische Bedürfnisse von Erwachsenen berücksichtigt.

Für das "Wissenstraining" bedeutet dies konkret, dass die Teilnehmer, bezogen auf "Wissensmanagement", theoretische Fundierungen bekommen und praktische Erfahrungen in der Anwendung der verschiedenen Methoden und Aktivitäten erlangen. Die Themen der "Wissenstrainings" rollieren um die Entwicklung von Führungskompetenzen, der Verbesserung von Kommunikationsfähigkeiten, der Stärkung sozialer Kompetenzen, das Erlangen methodischer Kompetenzen und die Bildung von theoretischen Grundlagen hinsichtlich der Elemente und Vorgehensweisen im Wissens- und Erfahrungsmanagement. Ziel dieser Wissenstrainings ist immer, eine Befähigung zum erfolgsorientierten Tun und Handeln der teilnehmenden Person zu erreichen. Die Trainings haben nicht nur eine sogenannte Output-Orientierung sondern vor allem eine nachhaltige Outcome-Orientierung.

Die folgende Darstellung zeigt die Kompetenz-und Fähigkeitenbildenden Bereiche des IMINA-Wissenstrainings:

Die Trainer im "Wissenstraining" und somit der IMINA-Akademie

Sämtliche Trainer der IMINA-Akademie bringen langjährige Erfahrungen in der Erwachsenenbildung mit. Sie sind oder waren Führungskräfte oder projektleitende Personen in Unternehmen verschiedenster Branchen. Sie verfügen über eine Coachingausbildung und/oder Trainerausbildung. Die Trainings finden auf Anfrage Inhouse, das heißt, in Ihrem Unternehmen statt. Sie können aber auch gerne an den freien Bildungsangeboten hier auf der Webseite teilnehmen.

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